Recruiting Trends 2013 Österreich

„Österreichs Wirtschaft erblüht zaghaft“ fasste der Standard Anfang März die aktuelle wirtschaftliche Lage in Österreich zusammen.

In diesem Zusammenhang erwarten die Teilnehmer der „Recruiting Trends 2013 Österreich“ eine eher positive wirtschaftliche Entwicklung, und jedes der teilnehmenden Unternehmen plant in diesem Jahr die Neueinstellung externer Kandidaten.

Mitarbeiterempfehlungen und neue flexible Formen der Arbeit erstmalig in den Top-5 der wichtigsten internen Herausforderungen für die Personalbeschaffung.

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Schwierige Stellenbesetzung bei weiterhin eher optimistischer Beurteilung der wirtschaftlichen Lage

47,1 Prozent der Unternehmen erwarten eine gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2013, 42,9 Prozent gehen von einer ausgeglichenen und 10,0 Prozent von einer schlechten Entwicklung der eigenen Geschäfte im Jahr 2013 aus.
Im Vergleich zum Vorjahr geht damit ein vergleichbar großer Anteil der Studienteilnehmer von einer guten Geschäftsentwicklung aus.

Eigene Ausbildungsmaßnahmen und flexible Arbeitszeitmodelle als Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel

91,4 Prozent aller befragten Unternehmen sehen eigene Ausbildungsmaßnahmen als wichtigste Strategie gegen den Fachkräftemangel an. Darüber hinaus glauben 84,1 Prozent der Studienteilnehmer, dass flexible Arbeitszeitmodelle das richtige Mittel gegen den Fachkräftemangel sind. Nur 7,7 Prozent der Befragten geben an, dass die Verlagerung von Tätigkeiten in das Ausland eine adäquate Maßnahme gegen den Fachkräftemangel darstellt.

Der wichtigste Rekrutierungskanal ist das Internet

Die Unternehmen sehen aber nach wie vor Probleme bei der Besetzung offener Stellen. Ohne das Internet wäre die Personalbeschaffung in Österreich heute nicht mehr durchführbar.
So werden erstmalig mehr als neun von zehn offenen Stellen über die eigene Karriere-Webseite veröffentlicht, und sieben von zehn Neueinstellungen gehen auf eine Stellenanzeige im Internet zurück.

Dominanz der elektronischen Bewerbung

Insgesamt erreichen die Top-500-Unternehmen aus Österreich mehr als acht von zehn Bewerbungen auf elektronischen Weg. 46,0 Prozent aller Bewerbungseingänge entfallen auf die E-Mail- und 39,9 Prozent auf die Formularbewerbung.

Wachsende Nutzung von Social Media

Obwohl der Einsatz von Social-Media-Anwendungen in der Personalbeschaffung von 45,1 Prozent der Teilnehmer an der Befragung generell als positiv betrachtet wird, werden Kanäle wie Xing, Facebook, oder Twitter noch vergleichsweise verhalten genutzt.

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22,9 Prozent der Unternehmen nutzen Xing, um nach Informationen über bereits identifizierte Kandidaten zu suchen. 18,3 Prozent recherchieren in diesem Kanal aktiv nach interessanten Kandidaten, und 8,5 Prozent veröffentlichen Stellenanzeigen in Xing.

Um für das eigene Arbeitgeber-Image zu werben, nutzen die meisten Unternehmen die Social-Media-Anwendungen Facebook (28,2 Prozent) und YouTube (17,4 Prozent).

Mobile-Recruiting gewinnt an Bedeutung

Etwa jedes zweite Unternehmen ist der Ansicht, dass die steigende Nutzung von Smartphones in der Bevölkerung auch einen Einfluss auf die Personalrekrutierung haben wird. 42,9 Prozent der Unternehmen denken, dass die Ansprache von Kandidaten über mobile Endgeräte für die Personalbeschaffung sinnvoll ist.

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Die Detailergebnisse der Studie können Sie hier kostenlos herunterladen.

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